Atom4Trotz sich sogar noch verschärfender Feindbild-Propaganda und trotz weiter geschürter Kriegsdrohungen gegen Syrien bleiben unverrückbare Tatsachen bestehen. Sowohl die Vereinigten Staaten von Amerika als auch ihre Verbündeten sind isoliert und am Ende ihres Lateins angelangt. Das Völkerrecht ist auf unserer Seite, auf der Seite Syriens und aller bedrohten Nationen. Lügen haben kurze Beine. Weder Präsident Assad noch seine Regierung stehen am Pranger. Am Schandpfahl stehen vielmehr die alten und neuen Kolonialmächte: Frankreich, Großbritannien, die USA sowie alle ihre NATO-Verbündeten samt mittelalterlichem Anhang. Je isolierter sie da stehen in der Weltgemeinschaft, desto schriller schreien sie ihre verlogenen Anschuldigungen heraus. Über käufliche Medien zielen sie projektiv auf ihre Opfer. Nach dem Beitritt Syriens zur Chemiewaffen-Konvention verstärken die USA, Großbritannien und Frankreich ihre Waffenlieferungen an kriminelle und subversive Elemente im historischen Christenland. Weitere Menschenopfer sind die Folge. Historisch einmalige Kulturgüter des schönen arabischen Landes nehmen weiter Schaden. Den Kurs der Geschichte kann aber die Kriegsallianz nicht mehr aufhalten.
Das Weltgewissen schlägt zu ihren Ungunsten. Zu brutal und rechtsnihilistisch und vor allem zu lange schon gehen sie und die von ihnen unterstützten kriminellen Kräfte überall vor. Zu laut erschallen die Schreie der Gefolterten aus den Gefangenenlagern Abu Ghraib, Bagram und Guantanamo. Zu groß ist das anschwellende Heer der Entrechteten und Verarmten in den Reihen der Imperien selbst.
Richten wir uns also an jene, die vorgeben Friedensaktivisten zu sein und fordern wir von ihnen nachhaltig, endlich ihr Feindbild aufzugeben. Fordern wir von ihnen, die wahren Gegner des Friedens, der Demokratie und der Gerechtigkeit ins Visier zu nehmen. Denn ohne einen solchen Feindbildwandel nämlich, der Position bezieht gegen die eigentlichen Friedensfeinde, wird es so schnell keinen Durchbruch geben in unseren Landen. Dieser aber ist für den sozialen historischen Fortschritt von Nöten. Zwar beziehen wir Stärke und berechtigte Hoffnung aus den aufstrebenden Staaten des globalen Südens. Wir dürfen diese aber nicht allein lassen. Wir brauchen sie und sie brauchen uns. Helfen wir also alle mit und beenden wir das unheilvolle China-Bashing, das Venezuela-, Kuba- oder Nordkorea-Bashing oder auch das Verleumden afrikanischer Staaten. Beenden wir endlich die Diffamierung Russlands und seiner intelligenten Führung. Dort sind unsere wahren Verbündeten anzutreffen, unsere Verbündeten im Kampf gegen den größten Feind, den die Menschheit kennt: Der Imperialismus und der durch ihn bedingte Krieg.
Erinnern wir uns an die Worte des SPD Ex-Kanzlers Willy Brandt: „Frieden ist nicht alles, aber ohne Friede ist alles nichts!“ Deshalb:

  • Friede dem globalen Süden!
  • Es lebe der Zusammenhalt der Völker !
  • Fordern wir von unseren Regierungen, die bewaffnete und logistische Unterstützung der syrischen Opposition sofort einzustellen!
  • Fordern wir die Rücknahme der Unterschrift unter die kriegsfördernde St. Petersburger Erklärung!
  • Fordern wir den umgehenden Abzug der deutschen Patriot-Raketen aus der türkisch syrischen Grenzprovinz Hatay!
  • Pochen wir auf die strikte Beachtung des Völkerrechts!

Irene Eckert, 17. 09. 13