„Tod allen Russen“ – Sowjetisches Ehrendenkmal in Berlin geschändet

Das Sowjetische Ehrenmal in Berlin-Treptow wurde in der Nacht zum Donnerstag mit Parolen und roter Farbe beschmiert. An den Wänden der Gedenkstätte waren Aussagen wie „Ukrainisches Blut an russischen Händen“ , und auch „Tod allen Russen“ zu lesen. 

In der Nacht zum Donnerstag wurde das Sowjetische Ehrenmal in Berlin-Treptow mit Parolen und roter Farbe beschmiert. In den Parolen wurde eindeutig ein Bezug zum Ukraine-Krieg und zu den Vorwürfen über Kriegsverbrechen der russischen Truppen festgestellt.

Die Schmierereien bezogen sich jedoch nicht allein auf die russischen Truppen und die russische Regierung.

An den Wänden der Gedenkstätte waren Aussagen wie „Ukrainisches Blut an russischen Händen“ (Ukrainian Blood on Russian Hands), und auch „Tod allen Russen“ (death to all russians) zu lesen. Dies deutet auf einen russophoben Hintergrund der Täter hin.

Das im Treptower Park errichtete Denkmal für die 1945 in der Schlacht um Berlin gefallenen sowjetischen Soldaten erinnert auch an das Leid der Menschen unter dem Faschismus und steht zugleich als Symbol für „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“.

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