Hören Sie zuerst das Gespräch mit Ulrich Teusch: Wolfram Wessels im Gespräch mit Ulrich Teusch, 05.10.2014 | 11:13 Min. | Quelle: SWR
http://www.ardmediathek.de/radio/SWR2-Literatur/Udo-Ulfkotte-Gekaufte-Journalisten-Wie/SWR2/Audio-Podcast?documentId=23891440&bcastId=213738
Udo Ulfkotte: Gekaufte Journalisten. Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken

Zur Erinnerung: Die beeindruckende Doktorarbeit von Uwe Krüger“Medienmacht – Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und AlphaJournalisten – eine kritische Netzwerkanalyse, 2013.

Vielleicht waren wir unten den Ersten, die Krügers „Meinungsmacht“ gelesen haben. Ich war recht verblüfft, wie offen die „Eliten“ bloßgestellt wurden. Herr Joffe hat ja nach der Satiresendung aus der „Anstalt“ sofort den Betroffenen gespielt.
Ulfkotte bezieht sich in seinem Buch recht ausführlich auf die Studie von Uwe Krüger. Ulfkottes Bekenntnisse und Erlebnisse geben dem wissenschaftlichen Skelett von Krüger eine sensationelle Dimension. Allerdings muss ich hinzufügen, dass ich schon vor der Lektüre beider Bücher aus bekannten Gründen kaum noch „Qualitätsmedien“ (weder TV noch Printmedien) konsumierte. (Mitglied des AKF)

Was Willy Wimmer, einst Parlamentarischer Staatssekretär im deutschen Verteidigungsministerium, im „Pleisweiler Gespräch“ vom 24. Juni 2014 preisgab (zu sehen und zu lesen unter http://www.nachdenkseiten.de/?p=22136 war Vertrauten bekannt, für eine breitere Öffentlichkeit aber doch überraschend.

Wimmer tat dar, mit welchen Methoden die Nato Öffentlichkeitsarbeit macht, nämlich mit Public Relations und Infiltration. Ganz offen sagte er: „Es gibt ein Nato-Netzwerk in den deutschen Medien.“ Und an anderer Stelle, nämlich in der Zeitung „Junge Welt“ (Ausgabe vom 13. September 2014) offenbarte er: „Ich kann mich sehr gut an ein langes Gespräch mit einem mir seit Jahrzehnten bekannten führenden FAZ-Mitarbeiter erinnern. Der machte deutlich, wenn das State Department noch rechtzeitig vor Drucklegung nachts anruft, dann kommt der gewünschte Artikel am nächsten Morgen in die Zeitung.” Eine solche Feststellung eines einst engen Mitarbeiters des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl, überdies eines konservativen CDU-Politikers, der 33 Jahre Abgeordneter des Deutschen Bundestags war und also die Akteure auf Seiten der Nato und der Publizistik kenn(enlern)t(e), lässt aufhorchen. Sein Befund kann nicht, wie sonst üblich, als „Verschwörungstheorie“ abgetan werden.

Hier Buchrezension weiterlesen: http://www.freiewelt.net/reportage/gekaufte-journalisten-10043886/