Von Irene Eckert

Der  hier dokumentierte Beitrag wurde verfasst als Antwort auf die  Berliner Ausladung von Norman Finkelstein, der ein Jahr nach dem Überfall auf Gaza zur Weihnacht 2008/09  zur Sache sprechen wollte. Es ist nach dem Quasi-Redeverbot des Nachkommens von Holocaust-Opfer,  der sich kritisch mit der Staatspolitik Israels auseinandersetzt, still geworden um ihn.  GAZA wurde im Sommer 2014 – im Jahr des Gedenkens an den 1. Weltkrieg-  wieder überfallen und wochenlang aus der Luft bombardiert. Die Opferzahlen sind diesmal unermesslich, die Folgen sind es auch. Nach wie vor  wird jeder, der es wagt zu fordern, dass auch Israel sich an Recht- und Völkerrecht zu halten hat, diffamatorisch als ‚Antisemit‘ verleumdet.  Das ergibt sich zwingend aus der Logik, mit der man alle Juden der Welt  als Bürger Israels vereinnahmt  und  mit der man nur eine Auslegung des Judentums gelten lässt, nämlich die zionistische Lesart. Die  Lobby  dieser Kreise arbeitet effektiv und verfügt über scheinbar  unbegrenzte Mittel. Die  vorliegende Broschüre bleibt   daher leider von brennender Aktualität. Es fand sich übrigens kein Medium – außer dem Linksaußen – Blättchen offen-siv, das zur Veröffentlichung meines Beitrags für Humanität und Menschenrecht auch für Palästina bereit war.

Inhaltsverzeichnis

Vorspruch
Der „Fall“ Norman Finkelstein und seine Vorgeschichte
Der heutige „David“ ist das palästinensische Volk
Der linke Kriegsgegner und Jude Finkelstein ist nicht willkommen im Lande der Täter
Der Fall: Solidaritäts- bzw. Antikriegsbewegung in Berlin
Solidarität mit Israel ist „deutsche Staatsraison“
Politischer Dissens versus „Staatsraison“
Verantwortungsbewusster Journalismus versus Vernebelungstaktik
Linkssein verpflichtet zur Solidarität
Das leise Sterben in Gaza und der leise gehandelte Goldstone-Bericht
Vorgeschichte der israelischen Armee
Zionismus – ein umkämpfter Begriff
Nachbemerkung

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