Der US-Analyst Wayne  Madsen analysiert in seinem jüngsten Beitrag wie sich die Rolle der NATO nach dem 11. September 2001 verändert  und  den Charakter einer Nordatlantik -Allianz  bei weitem überschritten hat. Die Organisation ist zu einem Kriegsführungs-Bündnis mutiert, das auch bis dato ’neutrale‘  Länder  in ihre militanten  Reihen zwingt. Unter dem Siegel   und Vorwand des globalen Anti-Terrokampfes hat sich die NATO-Krake wie ein Krebsgeschwür in der Welt verbreitet und trägt mächtig dazu bei, dass die Kriegszonen sich ausweiten und die Kassen des militärisch-industirellen Komplexes sich auf dieses Weise  füllen können.

Friedenskräfte müssen  solche Analysen wie die  des Sicherheitsexperten und ehemaligen Marineoffiziers Wayne Madsen  http://www.strategic-culture.org/news/2014/10/30/9-11-was-nato-license-expand-globally.html aufgreifen und den neo-kolonalistischen  und imperialistischen Charakter  des „Nordatlantikpaktes“ anprangern. Der Anti-Terrorkampf kann mit Hilfe eines so ausgerichteten Paktes niemals erfolgreich geführt werden, er expandiert das Übel. das er zu bekämpfen vorgibt. Die Definition dessen, was Terror ist und heisst muss neu bestimmt werden,

Der NATO -Vertrag ist verbal  allerdings der Verteidigung verpflichtet und den Zielen der UN-Charta. Die Wirklichkeit, die bittere Wirklichkeit hält aber dem Vertragstext längst zuwider .

Unsere Verfassung verpflichte uns auf eine dem Frieden dienende Außenpolitik, diese ist mittels der NATO  nachweislich nicht erreichbar.

Die NATO ist ein Kriegsbund. Der sogenannten „Nordatlantische Verteidigungsbündnis“  hat im Sinne des Imperiums die Weltherrschaft im Visier. Verteidigen soll er  das Imperium allerdings gegen all jene, die dem Hegemon die Stirn bieten und sich ihm  und seinen Ambitionen nicht fraglos unterordnen.  Verteidigen soll er die Weltherrschaft des Kapitals gegen jedwede Anfechtung.

Ohne NATO wäre die Welt  friedlicher und das Leben auf dem Planeten sicherer. Verteidigen wir also den Frieden, indem wir uns der  uns abverlangten Vasallen-Treue widersetzen. Nehmen wir uns Politiker wie Putin und Assad zum Vorbild, die sich als echte Patrioten für die Sicherheitsinteressen ihrer respektiven Länder einsetzen.

meint Irene Eckert