Ob Regen, ob Sonnenschein, Maiglöckchen läuten den Sommer ein.

12. Mai 2021 von Irene Eckert

„Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur,

Freude, Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr“ 

Ode an die Freude, Schiller

„Der höchste Genuss aber ist die Freiheit des Gemüts

in dem lebendigen Spiel all seiner Kräfte.“ 

Braut von Messina, Schiller

Freudentränen über Moskauer Siegesfeier

Heiße Freudentränen kamen mir heute beim nachgeholten Anblick der Moskauer Siegesparade vom 9. Mai. Meine spontane Freude galt zum einen dem Anblick so vieler farbenfroher, alter und junger, un-maskierter, offener Menschengesichter, all den feierlich aus angemessenem Anlass versammelten Menschen. Anlässlich des Gedenkens an die Befreiung vom Hitlerfaschimus haben die Russen sich endlich vom  Mit-Tun-Zwang beim demütigenden Pandemie-Geschehen öffentlichkeitswirksam befreit.

Meine tief empfundene  Freude gilt insbesondere dem berechtigten, wieder erwachten Stolz einer Nation, die zwar Hitler besiegt hatte, die  aber im Nachgang des Mauerfalls von 1989 doch noch  eine schlimme Niederlage  hatte einstecken müssen. Fast hätten ihre Antipoden verspätet noch ihr Ziel erreicht, das  ja seit eh und je dem Reichtum des unermesslichen Landes gilt. Die Zertrümmerung des Staatenverbundes und die Unterminierung ihres Zusammenhaltes war das Etappenziel. Die fremde Einmischung mittels ‚farbiger‘  Pseudo-Revolutionen brachte neues Leid und nicht nur für die Völker der einst  siegreichen Sowjetunion. Das „Wende-Jahr“ 1989 eröffnete freie Bahn den Kriegstreibern. Das ausbleibende sowjetische „Njet!“ im UN-Sicherheitsrat ermöglichte den ersten Golfkrieg gegen den Irak 1990/91. Eine Serie neuer Kriegs-Szenarien sollte folgen. Erster kritischer Höhepunkt war der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen Jugoslawien 1999, der auch ein Alarmsignal gegen die Russische Föderation sein sollte. Die Führungsmacht der in der  NATO  verbündeten „Westlichen Werte-Gemeinschaft“ sorgte auf beiden Kriegsschauplätzen dafür, dass gen-schädigende Uranmunition zum Einsatz kam. Damit war eine Grenze des Zumutbaren überschritten. Mit Präsident Putin betrat Ende des Jahres 1999 eine neue  Führungspersönlichkeit die Weltbühne.

Niederlage des Nazi-Faschismus und der ihn hervorbringenden Kräfte am Horizont

Je mehr seine Antagonisten diesen großen Politiker und mit ihm sein kulturschöpfendes Volk verunglimpfen, desto deutlicher zeichnet sich für den Rest der Menschheit ab, daß in ihm wieder ein Rettungsanker für die Welt erwachsen ist.

Meine Freude gilt daher in diesen Maientagen vor allem  der nunmehr unübersehbaren Tatsache, daß im 80. Jahr nach dem teuflisch-vertragsbrüchigen Überfall Hitlers auf die UdSSR am 22. Juni 1941, die russische Nation wieder stark und überzeugend vor die Welt tritt.  Als am 8. Mai 1945  die Völker das Kriegsende und den Sieg der Sowjetarmee bejubelten,  begriffen wachsame Menschen auch, daß ein geeintes, starkes  heimatverbundenes Volk jeder Herausforderung Stand zu halten und sich die nötigen  Partner zu sichern vermag. Immerhin hatte die deutsche Wehrmacht 1939 als die stärkste Armee der Welt gegolten. Sie verfügte über einstmals sehr mächtige Verbündete und war angetreten die Welt zu beherrschen. Allerdings zeichnete sich bereits im Winter 42/43 in Stalingrad ab, dass der Sieg über Hitlers Armeen besiegelt war.  Nicht die verspätet erfolgte Landung in der Normandie sollte, wie es der atlantische Mythos will, kriegsentscheidend sein.

Ohne den Sieg der Russen am 8. Mai 1945 wären die Todeslager im Osten nicht geöffnet, die Konzentrationslager nicht befreit worden.  

Nicht nur Deutschland, nein ganz Europa und der Rest Welt wäre unter einem NS Regime versklavt geworden. „So was hätt‘ einmal fast die Welt regiert! Die Völker wurden seiner Herr, jedoch daß keiner uns zu früh da triumphiert“ hatte Bertolt Brecht schon früh in seinem Anti-Hitler Stück Arturo Ui gewarnt. Der Dichter wusste, wie so viele Weltbewohner  mit ihm, was der menschenverachtende, überflüssige Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 zu bedeuten hatte. Trotz alledem und all der nachfolgenden, verheerenden Kriege gegen Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak, Yemen, Palästina, Sudan, Libyen, Syrien …

 „Gottes Mühlen malen zwar langsam, sie malen aber trefflich fein“.

Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch

Unter Vladimir Putin, Sergej Shoigus und Sergej Wiktorowitsch Lawrows  Regie wurde ab 1999 dem weiteren Zerfall Russlands schließlich Einhalt geboten. Das Land  erwachte im Bunde mit China zu neuer Größe und ist damit gegenwärtig unangreifbar.  Diese neue geopolitische Tatsache schafft ein neues friedenspolitisches Paradigma. Aller Hassrede und Kriegspropaganda zum Trotz verdanken wir es der hocheffizienten Ausrüstung der Roten Armee mit Awangard Hyperschallwaffen, dass ein Atomkrieg gegenwärtig nicht führbar  ist. Die NATO-Strategen wissen das. Sie sind es, die die neuen  Abstandsregeln einhalten müssen. Anstatt uns also Russland, anstatt uns am Ende ganz Asien  zum Feind zu machen, sollten wir dankbar für die historischen Leistungen der mit Russland verbündeten Nationen sein. Wir sind gut beraten auf ihre nimmermüden Kooperationsangebote endlich einzugehen.

Ein neues antifaschistisches Paradigma am Horizont

Lügen haben bekanntlich kurze Beine. Nach 76 Jahren  zerfällt der Normandie-Mythos. Die 1989 von Francis Fukuyama ausgerufene Illusion vom Ende der Geschichte ist passe, der unipolare Moment vorbei. Die Zukunft wird multipolar sein. Die Welt lässt sich auch im Computerzeitalter nicht von einem Zentrum aus beherrschen. Der Größenwahn einer selbsternannten ‚Ausnahmenation‘, die weder Recht noch Gesetz für sich kennt, könnte derzeit  nicht symbolträchtiger ins Bild gesetzt werden.  Ein kaum autorisierter, stotternder altersschwacher Präsident und sein ständiger Schatten in Gestalt einer unerfahrenen, schwarzmaskierten Dame steht an der Spitze ihrer für „unverzichtbar“ gehaltenen Nation. Ihre wichtigsten Partner ergänzen das trübselige Bild des Zerfalls. Die Europäische Union schwächelt dahin. Dem einst Großen Britannien, gelenkt von einer eher clownesken  Erscheinung, droht nicht nur Schottland zu entgleiten. Frankreich, ‚La Grande Nation‘, wird von einem Möchtegern Sonnenkönig, einem Männlein mit  Napoleon Allüren regiert. In Wahrheit ist der ehemalige Goldmann Sachs Banker ein äußerst unpopuläres Kunstprodukt seiner Sponsoren. Hohe Militärs warnen dort  gar vor einem drohenden Bürgerkrieg. Die Eiserne deutsche  Kanzlerin ist kurz vor dem Abgang. Ihre von den Davoser Globalisten  als ‚Young Leader‘ ( zu deutsch junger Führer) ausgelobte Grüne Nachfolgekandidatin ist im Lande der Dichter und Denker mehr als unpopulär. Kaum einer außer ihrer Ausloberclique hält ihre Unbedarftheit für ein Kanzler kürendes Qualifikationsmerkmal.

Überall wird im Europa der ‚Werte-Gemeinschaft‘  mit polizeistaatlichen Methoden versucht, eine  neue Gesundheitsdiktatur zu errichten. Diesmal ist nicht der jüdisch-bolschewistische Untermensch, sondern  ein unsichtbares, tödliches Virus als Feind auserkoren. Ihre Repressalien werden mit jedem Tag skurriler, ihre Propagandarufe schriller. Je lauter ihr Ton, desto unüberhörbarer wird es. Es sind die Todes-Signale einer absterbenden Welt. Eine Epoche neigt sich dem Ende zu. 

Komm, lieber Mai und mache die Stirne wieder frei und lass uns an dem Bache als Unmaskierte gehn.

Waren wir In diesen zunächst bitterkalten Maien-Tagen auch mit einer rational kaum noch zu fassenden, anti-russischen Hysterie konfrontiert, schien es fast so, als würde über der Ukraine der III. Weltkrieg ausbrechen und der offen bösartige, kalte Schlagabtausch in eine womöglich glühend heiße, atomare  Konfrontation münden, so glätteten sich vor dem Hintergrund russischer Stärke doch  wieder die Wogen. Der greisenhafte  atlantische Onkel Joe rief sein für seelenlos gehaltenes, vermeintlich mörderisches Pendant zum Wiener Klimakongress.

Im Nahen Osten wird  das tapfere Syrien – Blockade hin oder her – endlich mit Hilfsgütern versorgt. Chinesisch-russisch-iranischer   Zusammenhalt macht’s möglich. Saudi-Arabien spinnt wieder Fäden in Richtung Syrien und Iran. China spielt Schach mit Australien und Neuseeland. Es versucht das Geheimdienstbündnis der 5 Augen auszutricksen. Israels Thron wackelt, das Land zerstört sich im Turbotempo selbst und  nicht nur, indem es den Musterschüler  in Sachen menschenverachtender Impfexperimente spielt.

Der Sommer kommt bestimmt und mit ihm werden größer werdende Menschenströme weltweit  unmaskiert  auf die Straße gehen, um gegen  den neuen Faschismus im Filzlatschenkostüm einer neuen Gesundheitsdiktatur auf die Straße zu gehen. 

Man kann alle Menschen für  eine Weile in die Irre führen, aber nicht die gesamte Menschheit für immer. Die Menschen sind ihrer Natur nach schöpferische Wesen. Sie sind ausgestattet mit Erfindergeist und mit kollektivem historischen Gedächtnis begabt. Die impfstrategischen, eugenischen Programme einer psychopathisch veranlagten, machtgeilen Clique sind daher zum Scheitern verurteilt.   Es ist nur eine Frage der Zeit und des entschiedenen Einsatzes für Respekt vor dem Menschenrecht. Das Wissen um die Veränderung der Kräfteverhältnisse in der Welt, die der 9. Mai in Moskau so deutlich ins Bild gesetzt hat, kann uns dabei eine unschätzbare Stütze sein.