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Frau Barbara Lochbihler, Grüne EUropa-Abgeordnete, ehemalige Amnesty Chefin, nun  stellvertretende Vorsitzende im Menschenrechts-Auschuss des EU-Parlamaments, äußert ihre Besorgnis um die vermeintlichen “Verbrechen” des syrischen Staatschefs  Assad fristgerecht zur bevorstehenden neuen Verhandlungsrunde* zur friedlichen Beilegung eines von außen infiltrierten Terrorkrieges gegen Syrien.

Da selbst US-Außenminister  John Kerry kürzlich die Bereitschaft der USA mit Assad zu verhandeln eingestehen musste, fordert jetzt eine führende Grüne, eine ehemalige Pazifistin und Frauenrechtlerin ein “begrenztes Bombardement” Syriens, um den bösen Assad davon abzuhalten, seine Bevölkerung weiter zu misshandeln. Zynischer geht es nicht mehr.

Die altehrwürdige Kulturnation Syrien, in der Frauen stets große Hochachtung genossen, die Wiege des Christentums, ein Hort multikultureller und inter-religiöser Verständigung, ein kleiner arabischer Staat, der seine Unabhängigkeit verteidigt, ein Land, dem ein aufgeklärter, mit hoher Zustimmung wiedergewählter Präsident vorsteht, ein Augenarzt, dessen Ehefrau Computerexpertin ist und der ohne Schwierigkeiten seine Familie längst hätte in Sicherheit bringen können, bietet dem Imperium die Stirn.  Asterix gegen das große Rom. Solche Unbotmäßigkeit kann das Imperium nicht ertragen.

Da müssen die den Terror schürenden Kräfte nachlegen und ihre besten Leute ins Feld schicken.

Seit der Zerstörung Libyens 2011, in dem heute das Chaos regiert, seit dem grausamen Ende, das seinem “Diktator” Gaddafi bereitet worden war, kämpft das kleine Syrien mutig gegen ein ähnliches Schicksal. Alle medialen Lügen werden daher von einer US-hörigen Konzernpresse aufgeboten, um nach der Zerstörung Jugoslawiens, nach der Zerstückelung des Irak,  nach dem Ende der Hoffnung für Palästina nun auch noch Syrien in die Knie zu zwingen. Es scheint einfach nicht glücken zu wollen, denn  Syrien hat große Freunde in der Welt. Neben dem Iran sind  dies vor allem Russland, aber auch China, das sich einer offenen Militärintervention nach dem Muster Libyens in den Weg stellt. Die großen, für Multipolarität engagierten Gegenkräfte haben begriffen, dass es am Ende gegen sie geht. Sie haben endlich  erkannt, dass eine Enthaltung im UN-Sicherheitsrat nicht mehr genügt. Sie haben seit 2011 ihre Reihen fester zusammengeschlossen und erstmalig in der Nachkriegsgeschichte ihr doppeltes Veto eingelegt.

Wer allerdings nichts begreift, das sind die OLIV-GRÜNEN, die einstigen Verfechter der Solar-Energie und der atomaren Abrüstung. Solange es gegen die Sowjetunion ging, waren sie für einseitige Abrüstung – auf Seiten der SU versteht sich – und kämpften tapfer für Umweltschutz. Heute gilt ihr Einsatz dem Menschenrechtskrieg.

Wer ebenfalls nichts zu begreifen scheint, das sind die LINKEN, die mit diesen GRÜNEN ein Bündnis anstreben. Wer daher auch nichts begreifen kann, das sind alle Vertreter einer noch immer dafür gehaltenen, nur dem Scheine nach altehrwürdigen “Friedensbewegung”. Ihre Vertreter haben sich – wie am Wochenende Monty Schädel, von der DFG-VK in der Tageszeitung ‘Junge Welt’ – aufgemacht, tapfer dafür einzutreten, dass alles was sich außerhalb ihrer geschlossenen Reihen gegen den um sich greifenden Kriegswahn stellt, niedergewalzt wird. So gilt der kämpferische Einsatz dieser “alten Friedensbewegung” all jenen, die sich – ungeachtet weltanschaulicher Differenzen und ungeachtet möglicher Inkonsequenzen – gegen die fatale Kriegshetze und gegen die Verunglimpfung Russlands wehren. Die “alte” immer wieder herauf beschworene “Friedensbewegung” ist schon sehr lange keine mehr, da sie weder für den Frieden engagiert ist, noch heute  irgend etwas zu bewegen vermag.
Sie hat schon lange in den Kernfragen versagt. Sie hat keine klare Kante gezeigt gegen unser kriegerisches Engagement in Afghanistan. Sie hat keine klare Anti-Kriegsposition. Zum anhaltenden Trommelfeuer gegen den Iran bezieht sie nicht Stellung, nicht zu Libyen, nicht zum faschistischen Putsch in Kiew und  nicht zudessen kriegerischen Folgen für die Menschen in der Ostukraine. Sie zeigt nach wie vor keine Linie gegen die Russlandhetze und die unerträgliche Putin -Verunglimpfung. Sie hat nicht Stellung bezogen gegen Frau Merkels Absage für 9.Mai-Feierlichkeiten in Moskau zur 70jährigen Siegesfeier angesichts der opferreichen Überwindung der NAZI-Aggression. Diese Pseudo-Friedensbewegung mobilisiert auch nicht für die Einhaltung des Minsker-Abkommens, dem Anti-Kriegs-Gebot der Stunde.

Dabei ist nach allen diesen Jahren und trotz dem Verschwinden der UdSSR wieder einmal Russland, als Hauptverbündeter Syriens, dem Imperium besonders im Weg. Russland muss in der Ukraine büßen, dank seiner antifaschistischen und sozialistischen Geschichte und wegen seines klugen Deals zur Beseitigung der syrischen Chemiewaffen. Es hat sich unerwünschter Weise dem großen Waffengang der NATO-Brüder in den Weg gestellt.

Die Welt-Beherrschungpläne des Imperiums sind aber nicht im Visier der olivgrünen-linken-friedensbewegten Szene. Wahnwitziger Weise sind es vielmehr  “die Verbrechen Assads”!

Die angebliche nationalistische Färbung von Menschen, die, aus allen Lagern kommend, sich gegen einen neuerlich drohenden großen Krieg mit Russland stellen, sind Zielscheibe “friedensbewegter” Angriffe. Als sei es ein Verbrechen, “nationale” Belange zu vertreten, werden Menschen an den Pranger gestellt, die die Sorge umtreibt, Deutschland könnte es nach einem neuerlichen Schlagabtausch mit Russland nicht mehr geben. Die sträfliche Ignoranz der olivgrün-linken “Friedensverfechter” gegenüber der nationalen Frage ist es schließlich, die besorgte Menschen am Ende rechten Rattenfängern in die Arme treibt.

Wer aber, wie weiland Joschka Fischer einst als Grüner Außenminister, dafür plädiert, Bomben abzuwerfen, um ein neues “Auschwitz” zu verhindern, der missbraucht die Menschenrechtsfrage für kriegerische Zwecke und pervertiert so das Anliegen der Antifaschisten. Er verhöhnt ihre Opfer. So geschehen 1999 als es gegen die Republik Jugoslawien ging und ein gutes Land niedergemacht wurde. So geschehen, als Grüne sich in ihrer Kriegshetze gegen Libyen hervortaten und dem Verhängnis zu weiterer Verheerung Tür und Tor öffneten. So geschehen als 2013 die LINKE Rosa-Luxemburg-Stiftung “syrische Menschenrechtler”, Vertreter, einer angeblich moderaten, friedlichen Opposition, die “Freunde Syriens”, also die Feinden Assads und des syrischen Volkes, bei sich zu Tisch lud.

Und so geschieht es weiter Tag für Tag, wenn selbsternannte Sprecher einer längst toten “Friedensbewegung” sich fleißig in Äquidistanz üben und nach beiden Seiten hin ausschlagen.

Opfer der fortgesetzten Aggressions- und Kriegspolitik und die Aggressoren und Profiteure werden in unverantwortlicher Manier gleichgesetzt. Ausgerechnet Russland wird aufgefordert, sich an das Minsker Abkommen zu halten, sofern  es den falschen Friedensfreunden das Abkommen als solches überhaupt  in seiner Bedeutung  bekannt und der Erwähnung wert scheint. Es wird dabei vollkommen ignoriert, dass es ja Russland, war, dem dieses Abkommen überhaupt zu verdanken ist, dass es ohne Russland schon 2013 den großen Krieg gegen Syrien  mit alle nFolgen für die Welt gegeben hätte.

Jene Nationen, die sich gegen militärische Übergriffe, gegen terroristische Übergriffe am tapfersten wehren, verdienen dagegen unser aller Solidarität. Schließlich erkämpfen diese Nationen auch für uns das Menschenrecht auf ein Leben in Freiheit, jenseits imperialer Bevormundung. Syrien und seine Führung, der Iran und seine Führung, Russland, China, Lateinamerika, all diese Staaten sind in einem Abwehrkampf für ihr nationales Überleben engagiert. Sie wehren sich gegen imperiale, aber auch gegen imperialistische Anmaßung. Sie stellen sich gegen die noch Mächtigen dieser Erde. Ihre zahllosen Opfer werden auch für uns erbracht. Es also ist in unserem Überlebensinteresse, es ihnen gleichzutun. Dazu müssen wir uns auch von den falschen Führungspersönlichkeiten trennen. Wir müssen uns trauen, jene die Führungsposten besetzen und besetzt halten, zur Rechenschaft zu ziehen.

Es ist darf nicht unwidersprochen bleiben, wenn Frau Lochbihler als EU-Abgeordnete fordert, Syrien ein wenig zu bombardieren! Als ob dies im Übrigen unter dem Vorwand der IS-Bekämpfung nicht bereits geschähe. Es darf solche Anmaßung einer im Wohlstand lebenden Frau nicht unwidersprochen bleiben. Ähnliches gilt, wenn ein Herr Schädel in der JungenWelt vom Wochenende behauptet, “Die Nationalisten seien für die Kriege verantwortlich” und er engagierte Medienleute wie  etwa Ken Jebsen diffamiert und angreift.

Wir müssen stattdessen die wahren Verantwortlichen für die Kriege dieser Welt beim Namen nennen. Nach wie vor und allen anderen voran ist hauptverantwortlich die ‘Lead Nation’ der sogenannten freien Welt, die USA. Im devoten Verein mit ihr agieren die NATO-Untergebenen. Die darin führenden Kräfte sind die Imperialisten dieser Erde, die Waffenindustrie und mit ihnen im Bunde die Konzerne des Energie-Sektors und die tonangebenden Banken. Es sind also nach wie vor jene Kräfte, die im vorigen Jahrhundert zwei Weltbrände verursacht haben. Niemals können Brandstifter und Feuerwehr gleichzeitig für Brände verantwortlich gemacht werden. Es sei denn, die Feuerwehr handele im Auftrag der Brandstifter und werde von diesen bezahlt. Auch solches hat es in der Geschichte immer wieder gegeben. Unverzichtbar bleibt aber die Verantwortlichen zu erkennen, zu benennen und sie sie öffentlich zur Rechenschaft zu ziehen:

Es bleiben daher auch die alten Parolen von brennender Aktualität.

Es lebe die internationale anti-imperialistische Solidarität!
Es leben die tapferen, für ihre nationale Souveränität kämpfenden Länder und ihre Nationen!
Es lebe insbesondere die syrische Nation und ihr Präsident Assad!
Es leben die Völker der Ost-Ukraine, die ihr Leben verteidigen!

Es lebe die russische Nation und seine besonnene Führungsmannschaft!

Vertiefen wir die Stimmung in unserem Lande und arbeiten weiter gegen die kriegsfördernde mediale Verleumdung Russlands und seines Präsidenten Putin.

Siehe auch : http://www.mahnwache-hamburg.de/2014/12/06/interview-mit-bashar-al-assad-praesident-von-syrien/

Zur Rolle der Frau Assad in Syrien schrieb die Zeit-online noch am 7. September 2009 13:06 Uhr

“Lady Di des Orients”
Die modernen arabischen Herrschergattinnen geben ihren Ländern neuen Glanz – allen voran Asma al-Assad aus Syrien. VON MARTIN VON GEHLEN

Französische Komplimente sind immer noch die schönsten. Das Klatschmagazin Paris Match umschmeichelte sie als “Königin Diana des Orients”, für die Modezeitschrift Elle überstrahlt ihr Chic sogar die Präsidentengattinnen Michele Obama und Carla Bruni. Wo immer die syrische First Lady auftritt, sie verbreitet Glanz und Eleganz, die so gar nicht zu dem verschrobenen und grauen Image ihres Landes passen wollen. Längst ist Asma al-Assad, seit neun Jahren mit Staatschef Bashar al-Assad verheiratet, die prominenteste Sympathieträgerin Syriens. Während der schlaksige Präsident mit den stahlblauen Augen oft steif und ungelenk wirkt, betört seine Frau auf heimischer und internationaler Bühne mit ihrem offenen und unkomplizierten Wesen. Die drei Kinder fährt sie selbst zum Kindergarten und zur Schule. Besucher lädt sie gerne in der Altstadt ins Cafe ein – ohne Leibwächter und großes Aufsehen. Auch beim christlichen Konvent der Salesianerinnen von Damaskus wird sie öfter gesehen.

Asma al-Assad gehört zu dem wachsenden Kreis moderner arabischer First Ladies, die sich – gut ausgebildet und selbstbewusst – auf der internationalen Bühne zu bewegen wissen und auch zu Hause ihren Platz in der Öffentlichkeit beanspruchen. Jordaniens Königin Rania profiliert sich als Sponsorin für Wirtschaft und Kunst. Marokkos Königin Salma, die ihr Haar gerne offen zeigt, hat sich als Vorkämpferin für Frauenrechte und Gleichberechtigung einen Namen gemacht. Sheikha Mozah bint Nasser Al-Missned, die charmante Lieblingsfrau des Emirs von Qatar, tritt im Westen in Hosenanzügen auf und hat inzwischen die gesamte Universitätsausbildung ihres Landes auf neue Füße gestellt. Asma al-Assad dagegen kümmert sich vor allem um die Bevölkerung auf dem Land. Vor acht Jahren gründete sie die erste Nichtregierungsorganisation, die den Leuten auf dem Dorf unter anderem mit Mikrokrediten unter die Arme greift.

Ein besseres Image in der Welt jedenfalls kann Syrien politisch gut gebrauchen. Unter US-Präsident George W. Bush zählte das Land mit zur Achse des Bösen. Die schützende Hand von Präsident Assad über Hamas und Hisbollah ärgert nicht nur den Westen, sondern auch viele arabische Potentaten. Vor zwei Jahren bombardierten israelische Kampfflugzeuge einen verdächtigen Betonbau in der syrischen Wüste. Seitdem untersucht die Atomenergiebehörde in Wien, ob Damaskus – wie sein engster Verbündeter Teheran – ebenfalls ein geheimes Atomprogramm aufbauen will. Und kürzlich erst schimpfte nach einem schweren Bombenanschlag in Bagdad der irakische Regierungschef Nuri al-Maliki, die meisten Terroristen auf irakischem Boden sickerten nach wie vor über Syrien ein.

Ihre syrische Verwandtschaft kannte Asma al-Assad in den ersten 25 Jahren ihres Lebens nur von Ferienbesuchen in der Stadt Homs. 1975 in London geboren als Tochter einer Diplomatin und eines Herzchirurgen, führte sie das Leben eines assimilierten Immigrantenkindes aus gutem Hause. An der Elite-Mädchenschule Queen’s College, wo die junge Muslima morgens am anglikanischen Schulgebet teilnahm, legte sich die Teenagerin den Vornamen Emma zu. “Sie wollte als modernes Mädchen ohne arabischen Bezug anerkannt werden”, erinnert sich einer ihrer Lehrer. Mit 16 Jahren kehrte sie zum Namen Asma zurück, das anschließende Studium am King’s College schloss sie mit Bestnoten ab, machte Diplome in Informatik und Französischer Literatur.

Sechs Monate reiste sie durch Europa und Fernost, bevor sie als Investmentbankerin bei der Deutschen Bank in London anheuerte. Später arbeitete sie bei J. P. Morgan in Paris und an der Wall Street in New York. Ihre Zulassung zur Harvard Business School hatte die damals 25-Jährige gerade in der Tasche, da kam Bashars Aufstieg ins Präsidentenamt dazwischen.

Wie das Paar sich kennengelernt hat und ob es eine Liebesheirat war, da gehen die Angaben auseinander. Die französische Zeitung Le Monde” will wissen, dass sie sich bereits 1992 auf einem Cocktailempfang begegnet sind. Asma selbst sagte in einem Interview, sie und ihr zehn Jahre älterer Mann hätten sich ein Jahr vor der Hochzeit verliebt, also Ende 1999. Andere behaupten, die Verbindung sei erst nach dem Amtsantritt Bashars im Juli 2000 in traditioneller Weise von beiden Familien arrangiert worden.

Wie auch immer, nach ihrem Umzug von London nach Damaskus verschwand Asma zunächst einmal ganz von der Bildfläche. Drei Monate lang war sie mit Jeans und Rucksack in Syrien unterwegs, um inkognito herauszufinden, was ihre Landsleute denken und wo ihnen der Schuh drückt. “Für mich war das ein logischer Schritt – der beste Weg, um mit meinem Land vertraut zu werden”, sagt die gelernte Computerexpertin heute.

Quelle:http://www.zeit.de/lebensart/mode/2009-09/arabische-mode

*Bashar Assad commends Russia’s efforts on Syrian settlement
News | 23.03.2015 | 00:04
TASS – Syria’s President Bashar Assad said on Sunday his country commended Russia’s efforts to settle the Syrian crisis.
“The government and people of Syria feel trust to Russia’s peacekkeping efforts, despite the obstacles put on their path by some European and regional states, which continue to back terrorist organizations,” Assad said at a meeting with Russia’s Ambassador at Large Azamat Kulmukhametov ahead of the second round of intra-Syrian consultations due to be held in Moscow on April 6 through 9.
The Syrian president stressed the necessity to coordinate Moscow’s and Damascus’ efforts geared towards establishing an intra-Syrian dialogue. “It is necessary to coordinate the agenda of the forthcoming forum that would outline areas of work, the platform of talks and a mechanism to guarantee the implementation of the tasks,” he said.
At the first round of consultations on January 27-29, the majority of participants, including the governmental delegation, approved the so-called Moscow Principles that are geared to promote national accord. These principles provide for preserving Syria’s sovereignty, unity and territorial integrity, and anti-terrorism efforts.