Bertolt-Brecht-zitat-und-sie-saegten-an-den-Aesten-Sanktionen-Politiker-Banker-Dummheit

“Es kann der Sieg der Vernunft, nur der Sieg der Vernünftigen sein -
Es setzt sich nur so viel Vernunft durch, wie wir durchsetzen” B.B.

Lasst uns daher die Hände jener brechen, die in aller Öffentlichkeit den Dritten Weltkrieg vorbereiten und damit ein atomares Fiasko riskieren. Lasst uns Ross und Reiter benennen.

Lasst uns die Verantwortlichen für solch menschen- und zukunftsfeindliche Politik ins Visier nehmen. Die wirklich Schuldigen gehören an den Pranger. Es sind dies der US-Imperialismus und seine westlichen Vasallen. Es sind dies die sogenannten NATO-Verbündeten, ihre Kopf- und Handlanger.

Das Gebot der kriegsbedrohten Stunde ist es, nach dem griechischen Vorbild, den Unholden der Troika aus IWF/WELTBANK und EU-KOMMSSION die Gefolgschaft zu verweigern. Dazu gehört darüber hinaus die Gefolgschaftsverweigerung gegenüber der NATO-Agressionspolitik* und ihren Lohnschreibern.

Begreifen wir, dass überall eingeschleuste trojanischen Pferde uns zu schaffen machen. Sorgen wir wenigstens in unseren Köpfen und unter uns für die gebotene Klarheit, an der unsere Medienvertreter, Parteien und gekauften Verbände es missen lassen.

Wir leben in einer Übergangsperiode, einer Zeit der VERWIRRUNG, die, wie Brecht-Freund Lion Feuchtwanger meint, noch tausend Jahre anhalten könnte. Nur wussten diese Klassiker noch nichts von dem inzwischen angehäuften Vernichtungspotential. Die Niedertracht des um sich greifenden Verrats hatte in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts trotz der Hexenjagd des weltumspannenden Mc Carthyism noch nicht annähernd das heutige Ausmaß erreicht.

Internationale Stimmen gewichtiger Autoren gibt es viele, die inzwischen auf die Machenschaften US-amerikanischen Niedergangspolitik verweisen, die aufdecken, was gespielt wird und die NEIN sagen zu dem wahnwitzigen, selbstzerstörerischen Kurs der militärischen US-Eskalationspolitik .

In unserem Lande  dagegen  fehlt es noch an großen Meinungsführern gegen eine derart verhängnisvolle Aggressionspolitik. Die Stimmen aus dem alten Friedenslager werden immer brüchiger, je näher die Kriegsgefahr rückt. Neuaufkommende Kräfte – wie der mutige Journalist Ken Jebsen – werden bösartig diffamiert und unglaubwürdig gemacht oder sie gehen im anschwellenden PEGIDA-Geschrei oder in der Charlie-Hebdomanie unter.

Was Not tut, ist aber dennoch und vor alledem eine eindeutige Positionierung gegen die kriegerische Einmischung des Westens in der Ukraine, dem Aufmarschgebiet gegen Russland.
Was nach wie vor Not tut, ist eine ebenso eindeutige Verurteilung der westlichen Einmischung in Syrien, im Irak, im Iran. Was darüber hinaus geboten ist, ist eine eindeutige Verurteilung der aggressiven Politik Israels gegenüber seinen Nachbarn.

Diese Politik erfolgt im Auftrag und mit Unterstützung seiner NATO-Partner, allen voran der Vereinigten Staaten von Amerika, deren Interessen in Nahost es um den Preis des eigenen Untergangs zu vertreten hat. Es sind dies geostrategische Interessen.

Der Terror geht also vom Westen aus. Mujahedin, Taliban, Al Quaida, ISIS, alles Geschöpfe des US-Imperialismus. Saudi-Arabien, die reaktionären Golfstaaten und der “kleine David Israel”, sie alle unterstützen diesen Terror, weil sie abhängige Geschöpfe sind, die mit dem US-Imperialismus untergehen werden.

Es sind also unsere fragwürdigen “Verbündeten”, die den Terror überall auf der Welt schüren. Je mehr sie ihn zu bekämpfen vorgeben, je mehr breitet er sich aus. Damit ähnelt die geopolitische Situation exakt jener vor dem zweiten Weltkrieg, wo der in den US-Laboren erzeugte (!) Faschismus in aller Welt sein Haupt erhob, im Bündnis mit jenen imperialistischen, finanzkapitalistischen Kreisen, die an der Niederringung der Sowjetunion, dem großen Gegenentwurf zur um sich greifenden Zerstörung, ein perverses Überlebens-Interesse hatten.

Überall griff ab Mitte der 30er Jahre die Politik der Attentate um sich, demokratische Regierungen wurden gestürzt oder unterwandert. In Spanien wurde ein “Bürgerkrieg” mit Hilfe des Franco-Faschisten angezettelt, der von “unserer” Seite mit Waffen und mittels der NS-Legion Condor versorgt wurde. Leo Blum und die Volksfront-Regierung in Frankreich verfolgten eine fragwürdige, zweideutige Politik der Neutralität, anstatt in ihrem Interesse Partei zu ergreifen für die Verteidiger der spanischen  Republik!

Die Intelligenz, besonders auch die deutsche im Exil befindliche, konnte sich trotz großer Anstrengungen von einzelnen  Vertretern ihres Berufsstandes wie  etwa Henri Barbusse, Heinrich Mann, Romain Rolland, Lion Feuchtwanger, Bert Brecht,  nicht zu einer klaren Haltung gegen Faschismus und  gegen den Krieg durchdringen

Demgegenüber und trotz alledem gilt es heute an jeder denkbaren Stelle das Wort zu ergreifen und der Kriegspolitik gegenüber Russland zu widersprechen.

Das amputierte Russland von heute ist nicht mehr mit der Sowjetunion zu vergleichen. Es ist vor allem kein sozialistisches Land mehr.  Aber es verfügt nach wie vor über enorme Ressourcen. Es ist das größte Land der Erde. Es kann auf eine reiche, geistige und kulturelle Tradition zurückgreifen. Es wird derzeit von einer sehr populären und weitsichtigen Führungsmannschaft regiert und ihr stehen die besten jung-dynamischen Verbündeten in der Welt beiseite, die BRICS-Staaten.

Russland ist noch immer eine Atommacht, im Begriff, sein Waffenarsenal gemäß der Bedrohungskonstellation der Stunde zu erneuern.

Schiere Vernunft gebietet es in unserem Lebensinteresse dem Kriegskurs gegen dieses Russland, das unbesiegbar ist, Einhalt zu gebieten.

Wer darin überzeugend sein will, tut gut daran, sich mit Argumenten zu munitionieren.

Widerstand gegen die akute Kriegspolitik beginnt im Kopf. Widersetzen wir uns also aktiv der uns aufgezwungenen Gehirnwäsche. Wenden wir uns ab vom Strom der medialen Dauerberieselung. Benutzen wir unsere grauen Zellen in unserem Überlebensinteresse.

Fordern wir:

Friede sei mit Russland!
Schach den Faschisten in Kiew!
Stopp den Terror der NATO!

Ein Appell von Irene Eckert

Belege: *http://www.strategic-culture.org/news/2015/02/03/american-lethal-military-aid-ukraine-throwback-iran-contra-days.html