ken jebsen


Festveranstaltung der Neuen Rheinischen Zeitung Donnerstag, 14. Dezember 2017, 18 Uhr / Einlass 17:30 Uhr

Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin (nahe Alex, gegenüber Volksbühne)
Eintritt: 12 Euro

Online-Vorverkauf:
http://www.babylonberlin.de/ticketonline.htm

(dort zum Datum 14.12. scrollen)
 

Laudatio: 
Mathias Bröckers (Enthüllungsautor mit satirischem Potential) 
 
Redebeiträge: 
Evelyn Hecht-Galinski (Kölner Karlspreisträgerin 2014) 
Dirk Pohlmann (Teammitglied von KenFM-International) 
Klaus Hartmann (Deutscher Freidenker-Verband) 
Anneliese Fikentscher: 90 Jahre Arbeiterfotografie
 
Kulturprogramm: 
Prinz Chaos II. 
Polit-Hip-Hop-Band DIE BANDBREITE 
General von Plattnitz 
 
Moderation: 
Anneliese Fikentscher (NRhZ) 
Ullrich Mies (Herausgeber „Fassadendemokratie“) 
 
 
Mitveranstalter ist der Bundesverband Arbeiterfotografie, der wie sein Vorläufer, die vor 90 Jahren gegründete Vereinigung der Arbeiterfotografen Deutschlands, im Sinne ihres Wegbereiters Willi Münzenberg die Praxis pflegt, die Öffentlichkeit gegen die Interessen der Machtapparate des Kapitals zu informieren. 
 
Unterstützer: Euregioprojekt Frieden, Deutscher Freidenker-Verband, Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg, Landesverbände Berlin und Nordrhein-Westfalen im Deutschen Freidenker-Verband, DDR-Kabinett Bochum, Daniele Ganser (Swiss Institute for Peace and Energy Research SIPER), Rubikon – Magazin für die kritische Masse, Muslim Markt, Forschungsinstitut für Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen, KAOS Kunst- und Videoarchiv, Quartalsschrift DAS KROKODIL… 
 
 
Darf mensch in einer Demokratie Fragen stellen, Argumente austauschen, gegensätzliche Positionen vertreten? Ja, aber nur zwölf Minuten lang. Das empfiehlt der Bundespräsident der Jugend bei „Jugend debattiert“. Darf ein Journalist Fragen stellen, Argumente durchleuchten, Positionen verschiedener Interessengruppen gegenüberstellen. Ja, aber nicht alle Fragen, nicht in öffentlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten und nur mit genehmen Diskutanten. Warum die Macht der Macher unter Kontrolle gehalten werden muss, belegen einfache Beispiele der Kriegsrhetorik, die der Preisträger des Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik, Ken Jebsen, ständig in seinem unabhängigen Medienkanal KenFM zur Debatte stellt: „So sind illegale NATO-Angriffskriege heute ‘friedenssichernde Maßnahmen’, bezahlte Killer werden uns als ‘moderate Rebellen’ verkauft und ein US-Präsident, der während seiner gesamten Amtszeit Krieg geführt hat, darf auf dem Kirchentag in Berlin über seine humanistische Grundhaltung faseln und bekommt Applaus von Christen, die glauben kritisch zu sein.“ (Ken Jebsen) 
 
KenFM entlarvt – für Vertreter der Machtelite völlig unerträglich – Widersprüche und stellt die Grundlage in Frage, warum die „westliche Wertegemeinschaft“ seit nunmehr 16 Jahren einen letztlich unbegründeten, verheerenden „Krieg gegen den Terror“ führt. Ken Jebsen, der ehemalige erfolgreiche ARD-Moderator und heutige Betreiber des crowdfinanzierten Medienportals KenFM fordert eine Ost- und eine Westerweiterung der Friedensbewegung. 
 
Für seinen aufklärerischen, unabhängigen, facettenreichen, urdemokratischen (Art. 5 GG) Journalismus erhält der vom Radiomann zum Fernsehmacher mutierte mutige Macher und Medienunternehmer Ken Jebsen den fünften „Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik“ der Neuen Rheinischen Zeitung, deren historisches, von 1848 bis 1849 von Karl Marx herausgegebenes Vorbild sich als „Organ der Demokratie“ betitelte. 
 
 
Die Preisträgerin und Preisträger der Vorjahre der vom Journalisten und Filmemacher Peter Kleinert (1937-2016) gegründeten Neuen Rheinischen Zeitung sind: Werner Rügemer (2008), Wolfgang Bittner (2010), Rolf Gössner (2012), Evelyn Hecht-Galinski (2014).


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