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Welch ein Meisterwerk ist doch der Mensch! Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten! In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! Im Handeln wie ähnlich einem Engel! Im Begreifen wie ähnlich einem Gott! Die Zierde der Welt! Das Vorbild der Lebendigen! 

Shakespeare, Hamlet

 

Worin besteht der Wert des Lebens, wenn wir im Streben um unser vermeintliches Überleben  unsere edelsten Qualitäten verlieren? Warum sollten wir unsere besten Anlagen dahingeben im Austausch für einen „ungewissen Gewinn“ und ein „unermessliches Übel“, so fragt die kanadische Autorin Cynthia Chung in ihren Betrachtungen über Charles Darwins Werk „Die Abstammung des Menschen“ am 23. 01. 2021 auf https://www.strategic-culture.org/news/2021/01/15/an-orwellsian-purge-why-wells-shape-things-come-has-arrived-today/. Und weiter meint sie: „Sowohl die Mainstream-Medien als auch jene alternativen Publikationsorgane, die im allgemeinen mit konservativen Werten sympathisieren haben den Köder geschluckt. Sie sind blind gegenüber der Tatsache, dass  die leitenden oligarchiehörigen  Technokraten des Welt-Sozial-Forums nach einer Weltregierung lechzen, nach einer Bevölkerungsreduktion und der Einführung eines mittelalterlichen Feudalismus geifern und sich über all jene Fische  kaputt lachen, die ihnen auf Grund ihrer historischen Ignoranz und der Unkenntnis  anderer Kulturen ins Netz gehen und dadurch an ihrer eigenen Selbstzerstörung arbeiten.“

 

Wer nicht mit diesem Fischfang ins Netz gehen will in diesen düsteren, an Vitamin C-Mangel  und an einer vorgespiegelten „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ leidenden Tagen, wer an der biblischen Idee einer Gottähnlichkeit des Menschen festhält und wer die Russische und die Chinesische Position in dieser globalen C-Pandemie begreifen möchte, der sei auf die Publikationen von Matthew Ehret und Cynthia Chung verwiesen. Insbesondere sei ihnen der Beitrag  von Cynthia empfohlen, der der Frage nachgeht: „Wer schafft einen chinesischen Schwarzen Peter, eine Erörterung moderner psychologischer Kriegsführung“  https://canadianpatriot.org/2020/12/17/who-is-creating-a-new-chinese-boogey-man-an-examination-of-modern-psychological-warfare/. 

Es bedarf nämlich mehr als eines raschen, oberflächlichen Blickes in diese so quälende Frage  und es gibt wie immer  mehr zwischen Himmel und Erde als  unsere Schulweisheit uns ahnen lässt. Selbst gewöhnlich gut orientierte und im Hintergrund recherchierende Menschen lassen sich in Anbetracht der totalitären, massenpsychologisch gut eingesetzten Gehirnwäsche und der irritierenden Haltung einer links-progressiven Entourage leicht in die Irre führen bzw. ins Netz locken.

 Jüngster Beweis der „China-Tabu” von Anneliese Fiekentscher und Andreas Neumann in der Neuen Rheinischen Zeitung online.http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27204.

Diese Freunde setzen sich  mit der derzeit  vielleicht  wichtigsten global-strategischen Frage überhaupt auseinander. Sie fragen nach der Rolle Chinas im bösen plandemischen Spiel und dahinter steht unausgesprochen auch die nach der seines engsten Partners Russland. Als global-politisch Wache wissen wir, trotz der “tödlichsten Epidemie aller Zeiten” riecht es nach wie vor verdächtig nach Zunder. Die zum globalen Kriege treibenden, faschistischen Kräfte verschleiern ihr unheilvolles Tun hinter dem Corona-Vorhang, der den Blick der  Massen auf trügerisch gefährliche Weise trüben soll.  Diesen Schleier-Vorhang haben sie selbst gewoben, versteht sich oder besser sie lassen weben und zwar unermüdlich. Der Umgang der “Linken” aller Couleur mit der Problematik ist grotesk. Viele von ihnen, vor allem die olivgrün Angehauchten, stellen immer wieder Chinas vermeintliche Menschenrechtsverletzungen an den Pranger. Andere orientieren sich an China und sehen in Chinas Umgang mit der Pandemie ein Vorbild, an dem wir uns für einmal orientieren sollten. Alle übersehen dabei, dass unsere westlichen, besonders aber unsere  deutschen Obrigkeiten,  Chinas geostrategisches Verhalten, sein Umgang mit der uns alle in den nahen Wahnsinn treibenden Coronavirus-Plandemie benutzen, um ehrliche Restlinke einzufangen, sie der  neuen Bürgerrechtsbewegung gegenüber  zu ent-solidarisieren oder sie gar gegen  diese massiv in Stellung zu bringen. Die SA-ähnlich aufmarschierende, weltweit und besonders auch in den USA aktive “Antifa”-Truppe, die diese Demokratiebewegung konstant  mit “NAZIS-Raus” Rufen begleitet, ist der extremste Ausdruck dafür. Dazu passt ein Satz  aus einem sich links verortenden Organ ‚Junge Welt‘:

“Währenddessen demonstrieren immer wieder sogenannte Querdenker, gemischt mit Nazis aller Art, gegen die Maßnahmen, mit deren Hilfe die Regierung die Pandemie unter Kontrolle bringen will.”

Mittels solcher Gegensteuerungsversuche will man natürlich  die Bewegung zur Verteidigung von Grund- und Menschenrechten  verunglimpfen und dienert sich nolens volens  der  Bundesregierung  an, die angeblich “die Pandemie unter Kontrolle bringen”  will  und nicht etwa den  “Great Reset” im Auge hat.

 

Im  jüngsten NRHZ-Beitrag http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=27204 wird Chinas Rolle in Zusammenhang mit genau solcher Zielsetzung gebracht. Das halte ich für eine geostrategische Fehleinschätzung. Es tobt vielmehr gegenwärtig ein brutaler Macht- oder Klassenkampf zwischen den zu Faschismus und Krieg treibenden Kräfte und jenen, die aus Überlebensinteresse dagegen halten. China ist nun allerdings der definierte Feind Nummer eins dieser Kräfte (siehe  die jüngst aktualisierte US-Marinestrategie https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/streitkraefte_und_strategien/Nicht-zukunftsfaehig-NATO-am-Scheideweg,streitkraefte640.htmlhttps://theduran.com/imperial-grand-strategy-and-the-rise-of-the-anglo-american-alliance/). China, das eine  Notwehrgemeinschaft mit Russland eingegangen ist und die Trump stützenden Kreise in den USA sind und bleiben das Haßobjekt Nummer eins. In einem früheren Beitrag unter dem Titel “Wer ist George?”http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26986 vom August letzten Jahres wird dies klar. Zurecht wird der Realist Werner  Rügemer zitiert, der schreibt:

 „Die Volksrepublik hat sich nicht nur aus kolonialer, feudaler und imperialistischer Ausbeutung und Abhängigkeit weitgehend befreit, sondern gestaltet auch national und international einen nachhaltigen, alternativen Entwicklungsweg – nicht nur ökonomisch, sondern auch in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht. Die Volksrepublik praktiziert im Unterschied zur US-geführten westlichen Kapital-Demokratie die Globalisierung ohne militärische Begleitung und ohne wirtschaftliche Sanktionen. China, zudem in Verbindung mit einem weiten und differenzierten Netz an Kooperationspartnern auf allen Kontinenten, ist damit ein entscheidender und stabiler Faktor in der von sozialer Ungleichheit, Krisen und Kriegen durchzogenen Weltgemeinschaft.“  Dieser Kontext führt zu der  naheliegenden Frage:

Ist das Corona-Manöver ein Schachzug, mit dem China den Westen angreift? 

 Könnte  “das Corona-Manöver also ein trojanisches Pferd sein, mit dem es China gelingt, seine Gegner im ‘Westen’ auf dieses aufspringen zu lassen, um sie damit durch Zerstörung großer Teile der Wirtschaft und der Demokratie-Restsubstanz ihren eigenen Niedergang bewirken zu lassen?” Könnte an dieser Überlegung etwas dran sein? Könnte China dem Grundsatz folgend “den Tiger reiten”, sich mit den Globalisten ins Bett legen, um  der Thukydides-Falle auszuweichen? Ein verstörender Gedanke. Ganz ausgeschlossen scheint mir aber, dass China ein verdeckter Player in Richtung “Great Reset” sein könnte, dessen Zielscheibe sie ja in besonderer Weise selbst gerade sind.

 Ungeachtet der  möglichen Rolle Chinas und des strategischen Gleichgewichts dürfen wir niemals  das hohe  Gut der bürgerlichen Errungenschaften, das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit und die unter Jahrhunderte langen Kämpfen und hohen Opfern schließlich gewährten sozialen Rechte preisgeben. Diese  sind für uns als Bürger, als Humanisten, als Demokraten, als Menschen einfach überlebensnotwendig. Für deren Erhalt  kämpft schließlich die neue Grundrechte-Bewegung in unserem Land und überall in  und außerhalb Europas. Der  links-verschwurbelten Tatsachenverdrehung, die mit China gegen die “Querdenker” zu Felde zieht, muss in die Parade gefahren werden um des Rechts und der Gerechtigkeit willen.

 Jene,  die die Plandemie ausgerufen haben, möchten von China gerne das erben, was nach außen wie ein Repressions-Apparat aussieht. Sie vergessen dabei  die unumstößlich gegenwärtige Tatsache, dass Chinas Führung das Volk hinter sich hat. Die Globalisten, unser Regierungspersonal und die entsprechende Entourage berufen sich, wenn es um Rechtfertigung von aktueller Repression  geht, gerne auf das chinesische Vorbild, weil sie uns deren “Überwachungs- und Repressionsapparat”  schmackhaft machen wollen. Sie vergessen dabei, dass China gerade den Hunger besiegt, sein Volk aus kolonialer Abhängigkeit befreit hat und bereit ist, seine Erfahrungen mit den Ländern des Südens, aber auch mit der gesamten Welt zu teilen.

Wer den technischen Fortschritt anführt, kann siegen. Wer an dieser Front kapituliert, hat schon verloren. Wenn der technologische Fortschritt von den Menschen beherrscht wird, zum Wohle aller und nicht einer Elite, kann daraus Gutes erwachsen, sonst nicht. Chinas Prinzip ist Kooperation statt Konfrontation, in diesem Sinne sucht es seinen Platz und ein Auskommen mit jenen Kräften, die es beseitigen wollen. Das setzt hohe Staatskunst voraus und ist nicht widerspruchsfrei zu haben.

Das sollten wir bei aller berechtigten Kritik und den wichtigen aufgeworfenen Fragen immer berücksichtigen und natürlich ja, dass wir den  ganzen Umfang der Problematik mit dem uns zur Verfügung stehenden Wissen derzeit nicht erfassen können.

Kuba hätte nicht ohne China überleben können. Die Achse Russland-China, die Shanghai Kooperation  und ähnliche Bemühungen sind im Überlebens-Interesse der Menschheit. Das OBR/BRICS/ Neue Seidenstraße Projekt hat auch eine kulturelle/philosophische Komponente, an der viele herausragende Denker der Welt beteiligt sind und die Initiatoren sind Chinesen, die sich auf alle klassisch-humanistischen  Traditionen der ganzen Welt beziehen. Sie greifen auf sie zurück und suchen sie nutzbar zu machen für den Fortschritt der Menschheit. Dabei sollten wir unterstützend mitwirken.

Ohne den wissenden, forschenden Blick in die Vergangenheit sind wir genauso verloren, wie ohne den Fortschritt aller produktiven Kräfte. Dafür werden alle kreativen Ressourcen der Menschheit gebraucht. Reichen wir uns also die Hände und weisen den kollektiven Wahn, der uns um unser Menschsein bringen will zurück.

Gezeichnet  Irene Eckert, Potsdam, 25. 01. 2021